PINKY`s  einzelne Tage

Februar 2013

Hochtragend und mit riesigem Tumor  an der linken Schulter wurde Pinky Ende September 2012 ins Tierheim gebracht. Schlecht ging es ihr, abgemagert war sie und es sah so aus, als ob sie all ihre Kraft in ihre ungeborenen Babies steckte und sie unbedingt zur Welt bringen wollte.

Im Tierheim wurde sie gut betreut und Pinky nahm sogar zu. Die Babies wollten schliesslich ernährt werden. Die Untersuchungen zeigten leider, was so schon ganz offensichtlich war, der Tumor war ein Osteosarkom: bösartiger Knochenkrebs. Damit war Pinkys Zukunft klar. Viel Zeit würde ihr nicht mehr bleiben. Rein statistisch gesehen, bleiben einem Tier vom Erkennen des Tumors im Anfangsstadium ungefähr 6 Monate. Nun war Pinkys Tumor schon riesig, ihre Lebenszeit also sehr eingeschränkt.

Ganz klar, dass wir Pinky`s letzte Zeit so schön als möglich für die Windhündin gestalten wollten und ihr ein Sterben hinter Tierheimgittern ersparen wollten.

Bis es aber so weit war, mußte die arme Maus noch Einiges überstehen.

Wahrscheinlich durch die schlimme Zeit und den Stress hatte Pinky eine Fehlgeburt , alle Babies kamen tot zur Welt und Pinky litt an einer Infektion nach der Fehlgeburt. Endlich, 3 Wochen später, konnten wir Pinky im Dezember in unsere Obhut nehmen.

 

.....und siehe da: Pinky kommt sich vor wie im Paradies ...

 

Regelmäßige Tierarztbesuche, Kontrolle der Blutwerte und des Tumors stehen auf der Tagesordnung. Am wichtigsten aber ist die Liebe und Zuwendung, die Pinky nun bekommt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...und nun ist ein kleines Wunder geschehen: Pinky hat gut zugenommen (bei Krebs fast aussichtslos), wiegt nun 27kg, Haut und Fell über dem großen Tumor sind nachgewachsen und die Haut ist wieder fest und elastisch geworden. Metastasen sind keine vorhanden. Pinky lebt regelrecht auf. Konnte sie Anfang Dezember ihr linkes Bein nicht mal mehr benutzen, setzt sie es nun, 2 Monate später, bereits auf und läuft sogar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt, im Februar, hat sich Pinky richtig gut eingelebt und seit einer Woche meldet sie sich lautstark, wenn Frauchen mit den anderen Langnasen spazieren geht und sie darf dann schon mit.

 

 

 

 

Pinky im Glück.

Zunächst mal ein großes Dankeschön an Pinkys Pflegemama, die sich liebevoll auf ihr Sorgenfellchen eingestellt hat und viel Kraft braucht, wissen wir doch schon jetzt, dass Pinkys Lebenszeit sehr begrenzt ist.

 

Pinky ist jetzt glücklich und aufgelebt, sie hat gut zugenommen und ist gesundheitlich soweit und trotz Tumors stabil. Sie hat ihr neues Leben gut angenommen und geniest es sichtlich.

Wir freuen uns sehr, dass es ihr noch einmal richtig gut geht und sie ihre letzte Zeit nicht im Tierheim verbringen muß.

Ihr Pflegefrauchen sagte  neulich: "Wenn man die Lebensfreude von diesem lieben Hund sieht, weiß man: Es hat sich jeder einzelne Tag für sie gelohnt!"

 

Drücken wir die Daumen, daß es noch viele, viele, viele einzelne Tage für Pinky werden!

 

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Update 20.02. Pinky geht es prächtig. Sie hat inzwischen so viel Muskulatur und Kondition aufgebaut, dass sie ihre Hundefreundinnen TRIENE und WHOOPIE beim Spazierengehen regelmäßig begleiten darf. Das ist das Größte für sie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

update 10.03.2013

Pinkys statistische Überlebenszeit (6 Monate) nach der schlimmen Diagnose "Osteosarkom" ist inzwischen überschritten und wir hoffen wirklich sehr, dass sie noch viel Zeit hat, ihr neues Leben zu geniesen und voll auszukosten! Der Tumor selbst ist ziemlich groß, aber Pinky hat keine Schmerzen (dank der Medikamente) und auch innerlich konnte die behandelnde Tierärztin bisher nichts feststellen. So lassen wir also die Fotos für sich sprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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